Dienstag, 15. Januar 2013

2012 - ein bewegtes Jahr

Hallo, ihr Menschen da draußen,

jetzt kommt der 2. Teil - der handelt vom Jahr 2012.

Es war ein bewegtes Jahr, das am Ende ganz anders lief als am Anfang des Jahres gedacht. Im Frühjahr fasste Bernd den Entschluss, in die freie Wohnung unter Silvias Wohnung zu ziehen. Er wollte näher bei uns sein und vor allem meine kleine Schwester jeden Tag aufwachen sehen. Es ist ja auch zu niedlich, wenn die erst einmal alles ausstreckt und sich dann bei Silvia kuschelt, aber wenn Silvia mich dann rausnimmt, gähne ich manchmal auch ganz herzhaft.

Im Mai 2012 zeigte uns Silvia zum ersten Mal Bernds neue Wohnung. Sie sah da noch leer und nicht gerade wohnlich aus. Wenigstens war der Boden vorher geputzt - das hatte Silvia noch gemacht, weil an dem Tag Bernds Eltern gucken kamen - so dass sie uns mal im zukünftigen Büro kurz absetzte, damit wir etwas rumlaufen sollten. Wir trauten uns nicht sofort, d.h. Annie war mal wieder die Neugierigere von uns beiden, aber da Bernd mich lieb geleitet hat, lief ich auch ein wenig rum, bloß da war es noch nicht so schön. Das änderte sich später.

Im Sommer waren die Menschen oft in der neuen Wohnung. Es gab ja auch viel zu tun, und Ende Juli zog Bernd dann ganz da unten ein. Die erste Zeit war Silvia oft unten bei Bernd, so dass wir dann unsere Ruhe vor den lästigen Menschen hatten, doch so seit Ende November ist Silvia doch wieder meist oben bei uns. Sie vermisste uns nämlich sehr, und wir haben sie auch vermisst. Nur wenn unsere Behausung sauber gemacht wird, sind wir in Bernds Wohnung. So müssen wir nicht mehr im zugigen Durchgang stehen, sondern unser Ausweichkäfig steht jetzt im inzwischen richtig schönen Büro.

Was war sonst noch los in 2012? Im September 2012 hatte sich meine Schwester das hintere linke Füßchen verstaucht. Sie humpelte auf einmal. Da gingen wir wieder rüber zum Tierarzt. Sie bekam dann eine Medizin, die unsere Menschen für sie mit Apfelsaft mischten, damit die nicht so bitter schmeckt. Nach ein paar Wochen war das aber überstanden, und jetzt rennt sie wieder wie eh und je durch unsere Behausung. :-)

Es gab aber auch ein trauriges Ereignis in 2012: Der Papa von Silvia starb 3 Tage vor Heiligabend. Er war sehr krank. Anfangs durften wir ihn noch besuchen und er hat uns auch immer lieb gestreichelt. Hinterher ging nur noch Silvia zu ihm, weil er wohl immer kränker wurde. Ja, und eines Tages nahm Silvia uns raus und sagte: "Tja, der Papa ist tot!". Schade, denn er mochte uns auch, mich wegen meiner langen Haare und Annie, weil sie ihm einmal alle Finger abschleckte. Da meinte er: "Jetzt muss ich mir nicht mehr die Hände waschen!". :-D ... Na ja, wir alle hoffe, dass es ihm jetzt gut geht, im Regenbogenland, wo wir alle mal hinkommen. "Mach's gut, Papa, wir sehen uns!" ...

So, nun ist schon 2013. Wir beide werden dieses Jahr bereits 4 Jahre, sind also im besten Meerie-Alter. Drückt uns die Daumen, dass wir noch lange unter euch weilen und ihr noch einige schöne Geschichten von uns hört ... :-)

Liebe Grüße
Roxy
*muig*

Wir leben noch ...

Hallo, ihr Menschen da draußen,

wir haben lange nichts von uns hören lassen, da wir uns mit unseren Menschen in diversen Meerschweinchen-Foren rumgetrieben haben. Das hat aber alles nichts gebracht, und so werden wir hier wieder posten ... ;-)

Es ist viel passiert in den letzten gut anderthalb Jahren. Wir leben noch, auch wenn es bei mir (Roxy) im September 2011 ganz knapp war. Bei mir wurden Grabmilben diagnostiziert, und das von einer ganz schlimmen Art. Es waren also keine Ekzeme, so wie uns die bis dahin noch so liebe Tierärztin weis machen wollte. Sie hatte unseren Menschen immer mehr Geld abgeknöpft, und geholfen hatte es nichts. Ich hatte manchmal richtige Anfälle, doch sie meinte nur, dass ich ein Sensibelchen wäre. Dafür könnte ich die noch heute kräftig in den Finger beißen. *bromsel*

Im September 2011 gingen wir dann doch wieder rüber zur Praxis nebenan, weil es mir so schlecht ging, dass man mir keinen größeren Weg zumuten wollte. Ich kratzte und rollte mich nur noch. Es war ganz schlimm. Da lernten wir Frau P. kennen. Das ist auch eine sehr liebe Tierärztin, doch im Gegensatz zu Frau H. hatte sie mir wirklich geholfen.

Zuerst bekam ich eine Spritze, die den Milbenpanzer lösen sollte. Da hatte Frau P. dann noch nachgeholfen. Das tat zwar weh, doch endlich war ich das Ding los. Nun lag ich da, nackt wie ich bin, denn die meisten Haare gingen mit ab. Ich hatte nur noch ein paar Haare am Köpfchen. Wir mussten 3 Monate lang jede Woche eine Spritze bekommen, und einmal half dann doch der Doktor aus. Es ging diesmal, nur Annie ist dem Bernd fast vom Arm gesprungen. Sie hatte panische Angst vor Spritzen, doch weil ich mit ihr zusammen in unserer Behausung bin und sich Milben übertragen können, musste sie auch Spritzen bekommen. Und man merkte es auch: Ihr Fell wurde am Anfang unserer Behandlung auch dünner, aber wuchs dann auch wieder - genauso wie meins. :-)

Im Dezember 2011 waren wir dann schließlich geheilt. Ich bin jetzt wieder ein kleines Wollknäuel und wusel seitdem wieder munter durch unsere Behausung. Bernd, der ja so auf lange Haare steht, will immer mit mir kuscheln und mich streicheln. Manchmal lass ich das zu, doch manchmal wird mir das auch zu viel. Dann schüttel ich mich und renn weg. Aber wenn er mir vorher Futter bringt, dann lass ich mich aber um so lieber streicheln - aber erst Futter her, und dann darf gestreichelt werden! ;-)

So, im nächsten Post gehts weiter, denn auch 2012 war ein spannendes Jahr, insbesondere für die Menschen. Aber lest weiter im nächsten Post mit dem Titel "2012 - ein bewegtes Jahr".

Bis dann
Eure Roxy
*muig*